Haus E Schwäbische Alb

Ursprünglich bestand der Wunsch, das alte Gebäude, das sich auf dem Grundstück befand, zu renovieren und zu erweitern. Wir untersuchten parallel dazu die Möglichkeit eines Neubaus, wobei sich herausstellte, dass ein solcher einfacher zu realisieren war und das Programm besser umgesetzt werden konnte.

Man nähert sich dem Gebäude von der südlichen Seite am Fuß einer steilen Wiese, die im Norden an einem Waldsaum endet. Es liegt quer zum Hang und ruht auf einem Sockel, der Garage und Nebenräume aufnimmt. Zum Wohngeschoss mit Eingang an der Westseite führt eine außen liegende einläufige Treppe.
Das Wohngeschoss wird über raumhohe Glasschiebetüren von zwei Seiten belichtet. Zur Südseite hin öffnen diese sich auf einen Balkon, nach Norden zu dem nicht einsehbaren Freibereich mit Schwimmbad, Laube und Gartenpavillon. Küche und Wohnbereich sind zusammengefasst, dahinter schließen die Bibliothek und ein Gästeapartment an. Im Geschoss darüber befinden sich die Schlafräume.

Sichtbetondecken (Bretterschalung) prägen den Innenraum. Dem Bauherrenpaar gefiel die Diözesankurie in Rottenburg gut, insbesondere deren geschlämmte Fassade. Mehrere Anläufe waren nötig, um mit der Schlämme die gewünschte Färbung und Struktur des Vorbildes zu erhalten, da die Ziegelmischung des Rottenburger Projekts nicht erhältlich war.

Bauherr:

Privat

Architekten:

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart

Mitarbeiter:

Eva Caspar, Daniel Steinhübl, Fabian Wieczorek

Bauleitung:

wäschle architekten, Balingen

Fotos:

Roland Halbe

Haus E Schwäbische Alb
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